Asya Kyburz

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Ihr Herz schlägt für Armenien

Asya Kyburz liebt Armenien. Schwierige politische Umstände und Gewalt in der Familie zwingen sie dazu, ihre Heimat schweren Herzens zu verlassen. Zusammen mit  ihren zwei Söhnen flüchtet sie in die Schweiz. Hier fühlt sie sicher und daheim.

Trotzdem ist der Anfang schwierig. Die Behörden machen ihr klar, dass sie nicht bleiben darf. Man verweigert ihr einen Deutsch-Kurs. Damit soll verhindert werden, dass sie in der Schweiz Wurzeln schlägt. Sie findet auch kaum Anschluss und leidet unter Verletzungen der Vergangenheit und den traumatischen Erfahrungen auf der Flucht.

Dann stirbt bei einem Autounfall auch ihr Sohn. Asya Kyburz ist verzweifelt. Sie klagt Gott an und denkt, er bestrafe sie.

Durch einen 96-jährigen Mann kommt sie zu einer lebendigen Beziehung zu Jesus/Gott. Dann lernt sie ihren heutigen Mann Daniel Kyburz kennen und lieben. Sie darf in der Schweiz bleiben und ist nun glücklich.

Trotzdem vergisst Asya Kyburz nicht, wie schwer es die Leute in ihrer alten Heimat haben. Sie gründet mit ihrem Mann das Hilfswerk «Licht in Armenien». Dieses umfasst beispielsweise ein Tagesbetreuungszentrum für 30 Kinder, unterstützt bedürftige Familien in Gyumri und fördert den christlichen Glauben.

Länder: Armenien
Autor: Urs Trüb Quelle: Interview ERFMenschGott mit Asya Kyburz Biografie «Lebenssinn»

Lebenssinn

von Asya Kyburz und Markus Richner