Hans-Rudolf Hintermann

Er hilft dort, wo die Armut am grössten ist

Hans-Rudolf Hintermann wird 1980 aus kommunistischen Staaten gefragt, ob man christliche Literatur und Hilfsgüter bringen könnte. Mit Hilfe von Kundinnen und Kunden des Hintermann-Verlages gelingt dies.

Aus der spontanen Nothilfe entstand 1983 das Hilfswerk «Diaconia Internationale Hilfe/Der Ostkurier»

Hilfe zur Selbsthilfe und schnelle Nothilfe sind auch heute noch die Eckpfeiler der Arbeit von Diaconia. Unabhängig von Herkunft oder Religionszugehörigkeit bekommen hier Menschen Unterstützung.

Das von Hans-Rudolf Hintermann geleitete Hilfswerk hat seine Schwerpunkttätigkeit in Rumänien, Armenien, Albanien und Spanien. Kleinere Projekte gibt es in Nepal, Russland, Südamerika und seit 2017 in Indien.

Patenschafts-Programme ermöglichen über 7‘000 Kindern, die durch Kriegshandlungen, Naturkatastrophen oder durch Armut mit enormen Problemen zu kämpfen haben, eine menschenwürdige Zukunft. Sie gehen zur Schule, erhalten Essen und werden im Notfall medizinisch betreut.

Können medizinische Eingriffe in den Herkunftsländern nicht vorgenommen werden, ermöglicht Diaconia Behandlungen in der Schweiz oder in einem anderen Land.

Das Tätigkeitsgebiet von Diaconia ist sehr vielfältig. Armutsfamilien erhalten Tiere zur Selbstversorgung. Wenn nötig, werden Medikamenten- und Behandlungskosten übernommen. Es wird Mithilfe bei Hausbau- oder Renovationen geleistet. Altersheime bekommen Hilfsgüter aller Art, Bedürftige Lebensmittel usw.

Autor: Urs Trüb Quelle: www.diaconia.org