Lotti Latrous

AIDS-Kranken eine lebenswerte Zukunft schenken

Lotti Latrous kam durch ihren Mann, er war Direktor eines internationalen Nahrungsmittelkonzerns, in die Elfenbeinküste. Sie lebte ein privilegiertes Leben mit Chauffeur und Koch. Nach zwei Jahren in Abidjan begann sie im „Mutter Teresa-Krankenhaus“ zu arbeiten. Das Elend der Leute beeindruckte sie so stark, dass sie beschloss, im Slum ein Ambulatorium zu bauen. Als ihr Mann versetzt wurde, blieb sie und arbeitete weiter im Elendsviertel. Abgesehen von gelegentlichen Besuchen ihrer Familie war ihr Lebensmittelpunkt nun in Abidjan.

Aus Altersgründen und wegen gesundheitlichen Problemen ist sie seit 2012 nicht mehr das ganze Jahr in der Elfenbeinküste. Ein gutes Team hilft ihr bei der Arbeit.

Ein paar Projekte von Lotti Latrous:

Im Ambulatorium werden jährlich durchschnittlich 25'000 Allgemeinkonsultationen durchgeführt und über 4‘000 Aids-Patienten behandelt. Sie erhalten sowohl ihre Therapien und sämtliche Labor-Analysen gratis.

Im Hospiz finden alte, schwer behinderte und pflegebedürftige  Menschen ein angenehmes Zuhause. Dort werden sie bis zu ihrem Lebensende liebevoll betreut.

Das Kinderheim bietet Platz für 50 Kinder. Die Jüngsten kommen im Babyalter ins Heim. Sie können so lange bleiben, bis sie eine Berufslehre oder ein Studium absolviert haben.

Länder: Elfenbeinküste
Autor: Urs Trüb Quelle: Webseite von Lotti Latrous

Lotti Latrous

von Gabriella Baumann-von Arx