Stephan Maag

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Leben mit Ex-Häftlingen und Flüchtlingen

Karriere, Drogen, Besitz und Frauen bringen Stephan Maag nur eine innere Leere. Warum also nicht Gott eine Chance geben? Das aber mit viel Power!

Stephan Maag  soll Dokumente für syrische christliche Flüchtlinge in ein islamisches Land bringen. Doch die Auftraggeber geben ihm stattdessen einen Rucksack voller Geldscheine.
Sein Gepäck wird durch den Zoll mehrfach gescannt. Wie durch ein Wunder passiert er dennoch problemlos die Grenzen. Dieses Erlebnis ist ein gutes Beispiel für das Leben des «radikalen» Jesusnachfolgers Stephan Maag.

Als Jugendlicher kann Stephan Maag mit der Kirche und dem Christentum nichts anfangen. Er nimmt Drogen und sein Vorbild ist Che Guevara. Fremdes Eigentum sieht er als Selbstbedienungsladen an. Gleichzeitig zwei Freundinnen zu haben ist kein Problem für ihn. Mitte 20 denkt er an Suizid. Dann probiert er es mit Beten. Als er dann sein Leben wir einen Film an sich vorbeiziehen sieht, vollzieht er eine Lebenswende.

Den neuen Weg lebt er nicht nur in Gedanken, sondern auch mit Taten. Er stellt sich in die Hauptgasse einer grossen Stadt und liest laut aus der Bibel vor und predigt. Später zieht er mit Gleichgesinnten das Interesse von Passanten mit Flashmobs an.  

Es folgt eine „Gassenweihnacht“, die Verbreitung des Evangeliums mit Ross und Wagen, die „See-Taufe“ einer Zufallsbekanntschaft, die spontane Christen-Taufe am Löwendenkmal in Luzern, die Jesus-Kreuzigung – nachgespielt – in Zürich, die Tretboot-Aktionen mit ei-nem Jesus-Banner, die Stau-Aktion auf der Gotthardstrasse, die Nun*-Banner-Aktion an Zwinglis-Grossmünster in Zürich usw.  (*Nun ist ein Zeichen, mit denen verfolgte Christen in Verbindung gebracht wird).

Er und seine Familie wohnten auch mit entlassenen Strafgefangenen und Flüchtlingen zusammen.

Heute leitet Stephan Maag in Rüti bei Riggisberg ein Haus für Begegnungen.

Länder: Schweiz
Autor: Urs Trüb Quelle: Biografie: Ungezähmt für Jesus

Ungezähmt für Jesus

von Stephan Maag und Daniel Gerber